Mudra-Training
Mental- und Achtsamkeitstraining
Der Rhythmus des Körpers, die Melodie des Geistes und die Harmonie der Seele
schaffen die Symphonie des Lebens
(B.K.S. Iyengar)
Mudras - Die Kraft deiner Hände im körperorientierten Achtsamkeitstraining
Hast du dich schon einmal gefragt, wie viel Kraft und Ausdruck in deinen Händen liegt?
Im Alltag nutzen wir sie ganz selbstverständlich zum Gestalten, Arbeiten und Kommunizieren.
Doch unsere Hände sind weit mehr:
Sie sind ein direktes Tor zu unserem Nervensystem und unserem inneren Erleben.
Im körperorientieren Achtsamkeitstraining nutze ich Mudras – feine, bewusste Handgesten -, um den Geist zu fokussieren, das Nervensystem zu regulieren und den Zugang zum eigenen Körper zu stärken und zu vertiefen.
Was sind Mudras und wie wirken sie?
Das Wort Mudra stammt aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt Geste, Zeichen oder Siegel.
In den Lehren Indiens, Chinas oder Japans geht man davon aus, dass Energiebahnen durch den Körper laufen, die sogenannten Meridiane. Diese finden in den Fingern ihre Anfangs- und Endpunkte und durch das Halten unterschiedlicher Fingergesten werden unterschiedliche Meridiane wie beim Yoga angeregt.
Daher werden Mudras heute auch oft als Fingeryoga bezeichnet.
Aus moderner, körperorientierter und neurobiologischer Sicht lässt sich die Wirkung von Mudras so erklären:
· Neurobiologische Verbindung: Hände und Finger nehmen im sensorischen Kortex unseres Gehirns eine riesige Fläche ein. Jede bewusste Berührung der Fingerspitzen - an denen tausende von Nervenbahnen enden - aktiviert neuronale Bahnen und sendet sofort Signale an das Gehirn. Dadurch führt das Dehnen und Anregen der Finger und Hände zu vermehrter Aktivität im Gehirn.
· Aktivierung des Parasympathikus: Durch das Halten bestimmter Gesten in Kombination mit einer bewussten Atmung signalisieren wir dem Körper Sicherheit. Das Nervensystem kann vom Stressmodus (Sympathikus) in den Ruhemodus (Parasympathikus) umschalten.
· Anker im Hier und Jetzt: Im Achtsamkeitstraining dienen Mudras als physischer Anker. Wenn die Gedanken abschweifen oder die Unruhe steigt, bringt der sanfte Druck der Finger die Aufmerksamkeit sofort zurück in den gegenwärtigen Moment und in das körperliche Spüren.
Mudras können optimal mit dem Mentaltraining und Achtsamkeitstraining kombiniert werden
Körper und Geist im Einklang
Im klassischen, oft kopflastigen Alltag fällt es uns manchmal schwer, rein über das Nachdenken zur Ruhe zu kommen.
Mudras bieten hier eine wunderbare Brücke. Als Teil des körperorientierten Achtsamkeitstrainings unterstützen sie dich dabei,
Emotionen zu regulieren und deine Selbstwahrnehmung zu stärken.
Mein Angebot:
Achtsamkeit spürbar machen
In meiner Praxis fließt das Wissen um Mudras ganz natürlich je nach Bedarf und Wunsch in die Begleitung ein.
Gemeinsam finden wir genau die Handgeste und Visualisierung, die dich in deiner aktuellen Lebensphase optimal unterstützen
und dir als alltagstaugliche Werkzeuge dienen.
Anwendungsbereiche für Mudras:
Hier sind einige Beispiele wobei Mudras unterstützend wirken können.
*Stärkung des Körperbewusstseins
*Förderung der Entspannung
*Förderung der Stressregulation
*Förderung der Zentrierung
*Förderung der Achtsamkeit
*Förderung der Konzentration
*Beruhigung des Geistes
*Unterstützung des emotionalen Gleichgewichts
*Finden von innerem Frieden und innerer Ruhe
*Kraft tanken
So wie der Grund eines Sees deutlich sichtbar wird,
wenn die Wellen an der Oberfläche sich legen,
so kann das wahre Selbst wahrgenommen werden,
wenn sich die Erscheinungsformen des Geistes legen.
(Swami Sivananda)